AG 1 C Prävention und Gesundheitsförderung ab 65+

Die Arbeitsgruppe 1C Prävention und Gesundheitsförderung ab 65+ tagte am 22.09.2016 zum ersten Mal. Zunächst wurden per Kartenabfrage Probleme und Bedarfe gesammelt und anschließend diskutiert:

  • Sportmöglichkeiten vor Ort (Dörfer)
  • Themen zur Gesunderhaltung vor Ort/ Transport Senioren
  • Ärztliche Versorgung
  • Mittagstische als Chance für soziale Begegnung und altersgemäße Ernährung
  • Vereinsamung/ Depressionen/ Isolation/ Demenz
  • Integration – Vereinsamung
  • Vorbeugung durch Bewegung, Sportangebote für Ältere
  • Spezielle Bewegungsangebote für Demenzerkrankte („demenzfreundliche Gemeinde“)
  • Bewusstsein: Wohlbefinden + Leistungsfähigkeit im Alltag stärken → Möglichkeit dazu
  • Aktivität – Ernährung
  • Informationen: Gesundheit – Krankheit
  • Senioren/innen ohne Familie vor Ort → Angebote z.B. generationsübergreifender Dialog
  • Medizinische Versorgung
  • Beweglichkeit fördern
  • Zu wenig Physiotherapeuten, die Hausbesuche anbieten
  • Fahrtkosten zu Fachärzten/zu wenig Fachärzte in der Nähe, Organisation von Fahrdiensten, lange Wartezeiten
  • Ernährungsberatung für Senioren
  • Keine Tagespflegeeinrichtungen
  • Mittagstische bzw. Altenservicezentrum
  • Bildungsangebote für Senioren (Seniorenuni auch zum Thema Gesundheit)
  • Praxisnachbesetzung, Überalterung; Ärzte bleiben in den Kliniken hängen
  • Bewegung im Alter
  • Übergewicht
  • Alkoholkonsum
  • Tablettenmissbrauch-/mix
  • Erreichbarkeit und Begleitung bei Arztbesuchen
  • Anfangssymptome von Krankheiten, die häufig bei älteren Personen auftreten, z.B. Diabetes, Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen
  • Kurzzeitpflegenotstand
  • Ausbildung der Altenpfleger
  • Mangel an niedergelassenen Neurologen/Psychiatern

In der anschließenden Diskussion kristallisierten sich folgende Handlungsfelder heraus: Bewegung, Ernährung, Integration (statt Vereinsamung), Sucht, Versorgung, Mobilität, Informationen/Aufklärung/Bildung
Nach einigem Austausch beschloss die AG 1C Prävention und Gesundheitsförderung ab 65+ zunächst das Thema Mittagstische zu forcieren. Von den „dringenden Handlungsfeldern“ werden dabei die Themen Ernährung, soziale Integration (anstatt Vereinsamung) und Bewegung (im Sinne von „auf Rädern zum Essen“) aufgegriffen. Außerdem sind diese Mittagstische erweiterbar, zum Beispiel kann das Handlungsfeld Informationen/Aufklärung/Bildung ergänzt werden durch Vorträge nach dem Essen etc.

Das Bayerische Staatsministerium Bayern für Gesundheit und Pflege hat für das 2. Halbjahr 2017 und das 1. Halbjahr 2018 das Jahresschwerpunktthema „Seniorengesundheit“ ausgerufen. Hierzu wird die Gesundheitsregionplus in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe 1C ebenfalls Maßnahmen ergreifen.

Fernsehsender a.tv berichtet über den Gesundheitsbericht

Die Gesundheitsregionplus zu Gast in der Gute Laune Morning Show bei Donau 3 FM.

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