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Gesundheitsregion Plus

Projekt-Steckbrief Maßnahmen zur Förderung der Lehrer- und Mitarbeitergesundheit

Name der Einrichtung:

Maria-Theresia-Mittelschule, Günzburg

Name des Projektes bzw. der Maßnahme

Maßnahmen zur Förderung der Lehrer- und Mitarbeitergesundheit

Beschreibung des Projektes bzw. der Maßnahme

Die Förderung der Lehrer- und Mitarbeitergesundheit ist an der Maria-Theresia-Mittelschule ein ausgewiesenes Ziel: im Schülerbistro (siehe Wettbewerbsbeitrag im Vorjahr) haben Lehrerinnen und Lehrer sowie alle Mitarbeiter der Schule die Möglichkeit, ein täglich wechselndes, frisches zubereitetes und gesundes Mittagessen einzunehmen. Um auch an der Schule arbeiten und vorbereiten zu können, sind zwei Ruhearbeitsplätze außerhalb des Lehrerzimmers vorhanden. Außerdem steht dem gesamten Kollegium ein eigener eingerichteter Ruheraum zur Verfügung, um sich während längerer Pausen zurückziehen zu können. Den Lehrkräften wird eine Mitsprachemöglichkeit bezüglich der Raumgestaltung und des Inventars ihres Klassenzimmers eingeräumt. Im Rahmen der kollegialen Hospitation kann eine zweite Sichtweise helfen, unterrichtliche Schwierigkeiten einzuordnen und eventuelle Lösungsansätze aufzeigen. Wenn gewünscht, werden feste Tandems aus zwei Lehrkräften gebildet, die dann gemeinsam eine Ganztagesklasse führen. Bei der Stundenplangestaltung wird versucht, den persönlichen Bedürfnissen der jeweiligen Lehrkraft gerecht zu werden (z.B. bei Doppelbelastung durch Kinderbetreuung oder Pflegefall innerhalb der Familie). Bei den Klassenleitern der Ganztagsklassen werden bewusst Pausen innerhalb der Unterrichtszeit miteingeplant; außerdem wird versucht, den Klassenlehrern der Ganztagsklassen einen unterrichtsfreien Tag zu ermöglichen. Auch kann vorab ein Wunschzettel abgegeben werden, in dem persönliche Präferenzen bezüglich des Einsatzes in einzelnen Fächern oder Jahrgangsstufen geäußert werden können. Nach Möglichkeit wird diesen Wünschen dann weitestgehend entsprochen. Im Rahmen von Kurzkonferenzen oder durch Bekanntmachungen im wöchentlichen Lehrerinfoblatt werden besondere Leistungen speziell hervorgehoben. Darüber hinaus gibt es das Instrument der Leistungszulage als weiter Form der Anerkennung und Motivation. Für die Jugendsozialarbeiterinnen der Maria-Theresia-Mittelschule, welche sehr wichtige Mitglieder des Kollegiums sowie der ganzen Schulfamilie sind, findet wöchentlich ein Planungsgespräch mit der Schulleitung statt. Auch nehmen sie Angebote der Supervision wahr. Ihre unabdingbare und gute Arbeit findet wiederum über das wöchentliche Informationsblatt Erwähnung und Würdigung. Die Verwaltungsangestellten sind in alle schulischen Abläufe eingebunden und in enger Rücksprache mit Lehrkräften und Schulleitung. In besonders arbeitsintensiven Phasen erhalten sie selbstverständlich Unterstützung durch die Lehrkräfte. Ihre Arbeitsplätze sind nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltet und beispielsweise mit hochwertigen Bürostühlen und hochauflösenden Monitoren ausgestattet. Über regelmäßig stattfindende teambildende Maßnahmen (z.B. Exkursionen oder Lehrerkochen) wird der Zusammenhalt der gesamten Schulfamilie gestärkt, um gemeinsam die Herausforderung des schulischen Alltags bewältigen zu können.

Angaben zur Einhaltung der Qualitätskriterien

Chancengleichheit:
- Bedürfnisorientierte Stundenplangestaltung erleichtert Lehrkräften mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben - Die Unterrichtsvorbereitung kann am freien Tag in größerem Umfang erfolgen, da an sonstigen Nachmittagen Unterricht stattfindet - Ein unterrichtsfreier Tag im Rahmen des gebundenen Ganztags gestattet außerdem das Wahrnehmen von Terminen, die sonst am Nachmittag wahrgenommen werden könnten - den Wünschen entsprechender Einsatz in Fächern/Jahrgangsstufen ermöglicht das Einbringen individueller (Fach-) Kompetenzen


Nachhaltigkeit:
• Schaffung einer „Wohlfühlatmosphäre“ (Ruheraum, Ruhearbeitsplätze, Inventar, Raumgestaltung, Mittagessen, …) trägt zu einem konstanten Kollegium bei und nur ganz vereinzelt bewerben sich Kollegen an anderen Schulen; auch der Krankenstand ist nachweislich niedrig • Enge Zusammenarbeit, Tandembildung und gemeinsame Erarbeitung von Konzepten erleichtern dauerhaft die Arbeit mit den Schüler/innen • Kollegiale Hospitation sorgt für Erweiterung der eigenen Wahrnehmung • Würdigung besondere Leistungen erhält und fördert die Motivation

Start des Projekts bzw. der Maßnahme:

auf Dauer angelegte Maßnahme

(vorauss.) Ende des Projekts bzw. der Maßnahme:

nicht geplant

Projektteilnehmende:

komplette Einrichtung

Falls Gruppe von Teilnehmern, wie viele Teilnehmer?

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